Marken-Relaunch – Prozess und Umsetzung

Leichte Auffrischung oder komplette Veränderung? 

Ein Rebranding können nur Kleinigkeiten im Detail sein. Hier handelt es sich um ein vorsichtiges und gezieltes Vorgehen bei Fällen, in denen eine leichte Überarbeitung Sinn ergibt. Wenn bestimmte Elemente der Marke ein zeitgemäßeres Update vertragen können, da zum Beispiel das Logo oder die Produktverpackung altmodisch aussehen. Besondere Anlässe wie im Falle eines Jubiläums können ebenfalls ausschlaggebend sein.

Ein komplettes Rebranding oder auch der Marken-Relaunch beinhaltet dagegen aufwendige Überholung der kompletten Marke. Dies macht Sonn, wenn sich ein entscheidender Teil Ihres Unternehmens verändert hat. Sie möchten zum Beispiel einen komplett neuen Markt erschliessen, eine andere Zielgruppe anvisieren, ein neues Kernprodukt verkaufen oder es steht eine Fusion an. Dann kann es Sinn ergeben, die gesamte Markenstrategie zu überdenken.

Sich von vornherein über den Umfang eines Rebrandings im Klaren zu sein, ist essentiell für die effiziente Planung, Budgetkalkulation und Ressourcenverteilung.

 

Der Rebranding-Prozess in 7 Schritten

Ihr Ziel ist es, eine Markengeschichte zu erzählen, die den Wert Ihres Unternehmens kommuniziert und den Kunden anspricht. Führen Sie ein komplettes Rebranding durch, sollte der Prozess eine hochrangige Strategie, umfangreiche Recherche, sorgfältige Planung und eine Zusammenarbeit des ganzen Teams umfassen.

  1. Beginnen Sie mit Ihrer Mission, Vision und Ihren Werte:
    Wenn Ihr Unternehmen noch keine klare Mission, Vision und Liste von Werten hat, ist es notwendig sich diesem bewusst zu werden und schriftlich zu formulieren. Währen des gesamten Rebranding-Prozess sollten Sie diese aufgestellten Werte und Ihre Mission nie aus den Augen verlieren und sich stets auf sie beziehen, um sicherstellen zu können, dass das Branding zu den Grundüberzeugungen Ihres Unternehmens passt.
  1. Setzen Sie auf eine ganzheitliche Strategie:
    Dass es beim Rebranding nicht nur um ein neues Logo oder eine Website geht, sondern um das gesamte Erscheinungsbild der Marke, ist bereits bekannt. Setzen Sie daher auf eine konsequente und zusammenhängende Strategie, welche alle Elemente (Logo, Verpackung, Beschilderung, Flyer, Anzeigen, etc) und Kanäle (digital und in sozialen Netzwerken) Ihrer Marke umfasst. Wenn Sie ein teilweises Rebranding durchführen, achten Sie darauf, dass die neuen Markenelemente Sinn ergeben, wenn sie mit den bereits existierenden Elementen gepaart werden und, dass stets das Corporate Design eingehalten wird.
  1. Analysieren Sie, welche Aspekte Ihres aktuellen Branding Sie behalten möchten und welche nicht:
    Bevor Sie alles verwerfen, denken Sie darüber nach, was bei Ihrer Marke bereits gut funktioniert. Idealerweise bleiben einige Elemente Ihrer Marke erhalten, wie z.B. der Name, damit es ein Gefühl von Kontinuität gibt, wenn Sie ein Rebranding durchführen. So verlieren Sie nicht die Elemente, die bereits gut bei Ihrer Zielgruppe ankommen.
  1. Analysieren Sie den Markt und die Konkurrenz:
    Finden Sie heraus, was unter Ihren Wettbewerben in Ihrer Branche funktioniert. Bringen Sie in Erfahrung, welche Trends es auf dem Markt gibt, und informieren Sie sich über die neuen Trends im Brand Design. Hier gilt jedoch nicht immer allen Branding-Trends  zu folgen, sondern nur denen, die zu den Werten und der Identität Ihres Unternehmens passen und die Langlebigkeit Ihrer Marke fördern.
  1. Machen Sie den Rebranding-Prozess zu einer Kollaboration:
    Involvieren Sie wichtige Geschäftspartner von Beginn an, um Ihre Unterstützung und Ihr Feedback zu bekommen. Involvieren Sie alle Abteilungen des Unternehmens – Leitung, Business, Design, Engineering, Marketing – und nutzen Sie dies um die Unternehmenskultur zu stärken. Sie können auch selbst Kunden involvieren, indem Sie in Umfragen zu verschiedenen Branding-Elementen wie Logos oder Slogans nach Feedback fragen.
  1. Achten Sie auf detailliertes Projektmanagement:
    Ein Rebranding, welches Ihr komplettes Erscheinungsbild überholt, kann ein sehr aufwendiger und zeitintensiver Prozess sein. Vom Brainstorming bis zur Bekanntgabe müssen Sie alle Zeitpläne, Arbeitsergebnisse, Risiken (mit Plänen um sie zu beheben) und Team-Verantwortlichkeiten für jeden Arbeitsabschnitt dokumentieren, um innerhalb Ihres gesetzten Budgets und Ihrer Deadline zu bleiben.
  1. Und schließlich sagen Sie es der Welt!:
    Sie haben hart daran gearbeitet, also seien Sie stolz auf Ihre neue oder aufgefrischte Marke. Wenn Sie die Änderungen vorstellen, stellen Sie sicher, dass Sie der Zielgruppe mitteilen, warum Sie sich dazu entschieden haben. Somit sind Ihre Kunden nicht verwirrt, wenn sie den Änderungen begegnen. Außerdem können Sie die Markentreue Ihrer Kunden stärken, indem Sie sie an der Markengeschichte teilhaben lassen.

Egal ob Ihr Unternehmen Ihre Weiterentwicklung mit einer einfachen Auffrischung oder einer komplett neuen Markenidentität Wiederspiegeln möchte, ein Rebranding hilft Ihnen, die richtige Wahrnehmung zu formen. Nehmen Sie Ihr Rebranding als tolle Gelegenheit, um die Identität und die Werte Ihres Unternehmens zu stärken und neu zu bekräftigen. Sowohl bei Ihren Mitarbeitern als auch bei Ihren Kunden.

Wenn Sie an einem Rebranding oder einem kompletten Marken-Relaunch für Ihr Unternehmen interessiert sind, beraten wir Sie gerne bei Ihrem Engagement. Werfen Sie auch einmal einen Blick auf unsere Markenberatung.

Marken-Relaunch – Anlass und Sinn

Wann macht ein Marken-Relaunch Sinn?
Ein strategischer Prozess zum erfolgreichen Rebranding

Denken Sie über ein Unternehmens-Rebranding nach? Ist Ihr Logo veraltet und könnte einen neuen, frischen Anstrich  gebrauchen? Können Sie sich nicht mehr mit Ihrem Unternehmen identifizieren? Passt Ihr äußeres Markenerscheinungsbild nicht  mehr zu den Werten, die Ihr Unternehmen transportieren möchte? Oder sieht Ihr Unternehmen eine Expansion in neue Bereiche wie neue Produkte oder neue Regionen vor?

 

Das Rebranding einer Marke bedeutet nicht nur die Überarbeitung des alten Logos, sondern die gesamte Neupositionierung bzw. Neuausrichtung der Marke. Wie bei jedem Marketingtool bedarf es einem langfristigen und strategischem Prozess. Aber auch wenn man als Unternehmen viel Zeit und auch Geld in das Rebranding seiner Marken investiert muss, bietet es gleichzeitig eine tolle Möglichkeit das Image des Unternehmens in den Augen der Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu stärken und eventuell sogar eine Umsatzerhöhung zu erzielen.

 

Wann ist Rebranding für Ihr Unternehmen sinnvoll?

  1. Ihre Zielgruppe hat sich geändert: Während es wächst, möchte Ihr Unternehmen vielleicht versuchen, eine breitere Zielgruppe anzusprechen und Ihre Marke sollte dies widerspiegeln. Ein weit verbreitetes Beispiel dafür ist, wenn ein etabliertes Unternehmen ein Rebranding vollzieht, um die Zielgruppe der Millennials anzusprechen. Ist Ihre Zielgruppe eher junge Menschen oder ältere? Wollen Sie Unternehmen ansprechen (B2B) oder Endverbraucher (B2C)? – all dies sind Fragen, die Sie sich im Laufe des Rebranding Prozesses stellen müssen.
  2. Neuer Wettbewerb, technologische Veränderungen oder neue Präferenzen sind aufgekommen: Wenn technologische Neuerungen Ihre Branche aufgerüttelt haben, könnte ein Rebranding nötig sein, um mit der Konkurrenz Schritt zu halten und Sie in der veränderten Umgebung als führendes Unternehmen neu aufzustellen.Veränderungen sind aber nicht immer der Technik geschuldet: Auch neue Trends dominieren den Kundengeschmack wie z.B. die zunehmende Vorliebe für biologische, lokal produzierte Produkte in der Lebensmittelbranche.
  3. Das Unternehmen hat sich entscheidend verändert: Hat sich Ihr Unternehmen gewandelt    und neue Produktlinien entwickelt? Oder haben Sie internationale Märkte erschlossen, ein anderes Unternehmen verkauft oder sich mit ihm zusammengeschlossen? Wenn Ihr Unternehmen solche grundlegenden, strukturellen Veränderungen durchzogen hat, ist ein Rebranding nötig. Schließlich sollte Ihr Brand Design immer die aktuelle Identität Ihres Unternehmens repräsentieren. 
  4. Es gab bisher kein zusammenhängendes Branding: Bei Startups und Unternehmen, die gerade erst am Anfang ihrer Karriere stehen, ist es oft der Fall, dass zunächst wenig Zeit und Bemühen in ein stimmiges Gesamtbild investiert wird. Wenn diese Unternehmen dann aber wachsen und professioneller erscheinen möchten, ist ein bewussteres Branding unverzichtbar.
  5. Die Marke ist veraltet: Falls Ihr Unternehmen ein Traditionsunternehmen ist, welches schon seit mehreren Jahrzehnten besteht, ist es verständlich, dass sich Ihr Branding möglicherweise nicht mehr so zeitgemäß anfühlt, wie es sollte. Ihr 90er-Jahre Logo in neonfarbenen Bubble-Buchstaben oder veraltete Websites könnten mit Sicherheit etwas Auffrischung vertragen. 
  6. Besondere Ereignisse: Ein Firmenjubiläum oder ein Wechsel in der Führungsposition können ebenfalls Anlässe sein, wo sich ein Rebranding in Ihrem Unternehmen anbietet. Vor allem bei einem Generationswechsel in der Führungsposition ist oftmals eine Umstrukturierung nötig, da die Werte und das Brand Design des Unternehmens eventuell überholt und veraltet sind. Auch bei Traditionsunternehmen kann ein Marken-Relaunch von Bedeutung sein, um die Marke und die Produkte zeitgemäß an die Trends und Erwartungen der neuen Generation anzupassen.

 

Wenn Sie an einem Rebranding oder einem kompletten Marken-Relaunch für Ihr Unternehmen interessiert sind, beraten wir Sie gerne bei Ihrem Engagement. Werfen Sie auch einmal einen Blick auf unsere Markenberatung.

Warum Werte so wichtig für Ihre Marke sind

Der Mehrwert von Wertemanagement und Wertekommunikation für Ihr Unternehmen 

Wertemanagement ist in aller Munde. Viele Organisationen und Unternehmen werden heutzutage zunehmend nach ihrem Engagement für die Gesellschaft bewertet. Ein erfolgreiches Wertemanagement stellt hierfür die Grundlage dar. Es hilft dabei, die Attraktivität und Transparenz des Unternehmens zu erhöhen als auch die Motivation der Mitarbeiter zu steigern. Für Unternehmen ist es eine Herausforderung, die individuellen Werte ihrer Mitarbeiter und Strukturen zu identifizieren und zu einem gemeinsamen Unternehmenswert zusammenzufassen.

 

Wie wichtig ist Wertemanagement für Ihr Unternehmen?

Neben dem Unternehmenszweck und der Unternehmensgeschichte sind Werte der zentrale Kern eines jeden Unternehmens. Eine werteorientierte Markenführung prägt das Handeln der beteiligten Personen, die Kommunikation und das Erscheinungsbild nach außen und kann somit den Erfolg oder Misserfolg Ihres Unternehmens maßgeblich beeinflussen. 

Was zeichnet eine werteorientierte Markenführung konkret aus? 

Die werteorientierte Markenführung betreibt Führung durch Werte, d.h. sie identifiziert und wählt bestimmte Werte, und steuert Maßnahmen zur Modifikation oder Stabilisierung dieser so entstandenen Wertebasis mittels Management. Sie steuert und kontrolliert also die Wertestruktur im Unternehmen unter einer bestimmten Zielsetzung. Diese lautet zumeist: Erfolg.

Werte können nicht einfach frei gewählt werden, sondern es bedarf einer Markenstrategie.

Wir als kom:ma gruppe setzen auf die vier zentralen „W´s“ des Markenmanagements. 

Werterzeugung: Welche Werte möchte ich als Unternehmen für meine Kunden erzeugen?
Wahrnehmung: Wie sollen die Kunden diese Werte wahrnehmen?
Wertschätzung: Werden diese Werte von den Kunden ebenfalls wertgeschätzt?
Wertschöpfung: Wird dadurch eine Wertsteigerung erzielt?

Welchen Mehrwert bieten Wertemanagement und Wertekommunikation für Ihr Unternehmen?

Es gibt drei Bereiche, in denen aktives Wertemanagement Mehrwert erzielen kann:

Der erste Bereich ist die Stärkung Ihrer Unternehmenskultur und eine höhere Identifikation Ihrer Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Wenn Ihr Unternehmen für einen bestimmten Wert steht, ist es einfacher für Ihre Mitarbeiter und Kunden sich mit Ihrem Unternehmen zu identifizieren. Durch eine werteorientierte Markenführung kann auch eine Entwicklung oder eine Neuerfindung Ihrer Marke entstehen.

Im Bereich der Außenbeziehung führt erfolgreiches Wertemanagement des Weiteren zur Steigerung Ihrer Reputation des Unternehmens und zum Abbau von Unsicherheiten für die externen Stakeholder. Das „Vertrauenskapital“ Ihres Unternehmens wächst, senkt Transaktionskosten und führt auch hier zu einer höheren Bereitschaft, sich für Ihr Unternehmen einzusetzen oder mit ihm zusammenzuarbeiten.

Im Rahmen des Wertemanagementprozesses werden auch die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe besser erkannt und Innovationen ausgelöst. Die Diskussion Ihrer eigenen Werte trägt häufig dazu bei, dass neue Ideen generiert und kreative Prozesse angestoßen werden. Hiermit ist eine kreativere Darstellung Ihrer Marke möglich.

In welcher Verbindung stehen Wertemanagement und CSR für Unternehmen?

CSR steht für “Corporate Social Responsibility“ und umfasst die freiwilligen Beiträge von Unternehmen hinsichtlich ökologischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Verantwortung. Von einer wirklichen „Einheit“ von Wertemanagement und CSR ist nicht wirklich zu reden. Vielmehr ist das Wertemanagement in Ihrem Unternehmen die Basis für erfolgreiche CSR-Arbeit. Ein Unternehmen, welches auf Wertemanagement setzt, schafft sich die Grundlage auch im CSR-Bereich tätig zu werden. 

Die Übernahme von Verantwortung im Sinne der nachhaltigen Ausrichtung der Geschäftstätigkeit kann nur dann überzeugend und glaubhaft gelingen, wenn sie im Einklang mit den im Unternehmen gelebten Werten steht. Ist dies nicht der Fall, wird dies früher oder später sowohl von den eigenen Mitarbeitern, die dies als Erste erkennen, als auch von Kunden oder Geschäftspartner  als „green washing“ entlarvt und führt zu Misstrauen und Verunsicherung.

Ist das Thema Wertemanagement für Ihr Unternehmen bedeutend für die Zukunft?

Das Thema Wertemanagement wird in der Zukunft insbesondere durch die verstärkten Anforderungen der Einhaltung an rechtlichen Bestimmungen an Bedeutung gewinnen.  Unternehmen ohne eine starke Wertebasis sind weniger effektiv. Auch zeigt sich, dass viele  Fach- und Führungskräfte Unternehmen bevorzugen, die eine anspruchsvolle, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmenskultur pflegen.

Wenn sie die Wahl haben, arbeiten Menschen lieber für Unternehmen mit Herz. Unternehmen bevorzugen Lieferanten mit denselben Leitwerten. Menschen unterstützen Marken, von denen sie glauben, dass sie die Welt zu einem besseren Ort machen. Das Wertemanagement als Teil Ihres Markenmanagement verbessert somit Ihre Darstellung als Marke sowie die Kooperation mit Unternehmen, welche Ihre eigenen Werte teilen. Zentrale Fragen des Markenmanagements wie „Welche Zielgruppe soll meine Marke ansprechen?“ werden durch das Wertemanagement bereits eingegrenzt bzw. beantwortet.  

Wenn Sie an Wertemanagement als Teil des Markenmagements für Ihr Unternehmen interessiert sind, beraten wir Sie gerne. Werfen Sie auch einmal einen Blick auf unsere Markenberatung.

 

Patient Marke

Warum ein Markenbuch allein keine Marke macht Es wurde mit viel Einsatz und Engagement am Launch oder Relaunch der Marke gearbeitet. Aus den Ergebnissen haben Grafiker und Markenverantwortliche ein Markenkonzept und ein Markendesign erarbeitet. Im besten Fall wurde dazu ein Markenbuch erstellt. Und jetzt? Leider kommt es zu oft vor, dass dieses dann im Regal […]

Innovationen machen Marken zukunftsfähig

Wir bewegen uns immer mehr und immer selbstverständlicher in einer digitalen Welt. Aber diese Digitalisierung fordert Unternehmer auch heraus. Der Handlungsdruck steigt, die Veränderungsgeschwindigkeit nimmt zu und führt zu großer Verunsicherung. Aber gerade dann ist eine notwendige Grundorientierung wichtig, damit Marketing und Innovationsmanagement als vernetzte Impulsgeber funktionieren und die Marke gestärkt wird. Was dazu dingend erforderlich ist, ist eine Strategie, die die Digitalisierung und Vernetzung in die Unternehmensführung einbindet. Mit den folgenden fünf Kriterien schaffen Sie eine Grundorientierung, denn auch im digitalen Zeitalter bestimmt der Mensch den Innovationsprozess. Denn Innovationen machen Marken zukunftsfähig.

 

Komfortzone verlassen

Die zunehmende Marktdynamik, mit sich immer schneller verändernden Kundenbedürfnissen oder Produkten, prallt nicht selten auf eine geringe Kundenorientierung, begrenzten Veränderungswillen und starre Unternehmensstrukturen. Dadurch mangelt es an wichtigen Innovationen und das hat zur Folge, dass das Wachstum ausbleibt. Zu guter Letzt wird man dann noch vom Wettbewerb abgehängt. Was hier fehlt, ist der Mut, über Grenzen des Unternehmens hinaus zu denken und die ausgetretenen Pfade zu verlassen. Verlassen Sie Ihre Komfortzone und überdenken Sie bewährte Muster konstruktiv.

Vorstellungskraft schärfen

Die heutige Welt ist komplexer geworden, genauso wie die Produkte. Entsprechend komplex ist auch der Innovationsprozess. Aber Dinge, die man sich vorstellen kann, können auch realisiert werden. Das was früher Scince-Fiktion war, ist heute schon oft Realität. Unternehmen brauchen dazu ein Instrument, das Innovationen und Vorstellungskraft miteinander verbindet. Schauen Sie nicht auf die Erfüllung von Bedürfnissen, sondern schaffen Sie einen Bedarf, den Sie erfüllen können.

Eine Wagniskultur aufbauen

Es nützt nichts nach vorne zu schauen und nach hinten zu denken. Schaffen Sie neue Impulse, denn die Herausforderung bei der Digitalisierung und Vernetzung liegt im Aufbau einer Wagniskultur, bei der man sich traut auch mal neue Wege zu gehen. Hier sind aber sowohl Harte Faktoren, wie Fachwissen, als auch weiche Faktoren wie Persönlichkeit gefragt. Seien Sie mutig, denn auch die seltsamste Idee wird Ihre Fans finden. Erst wenn die innere Überzeugung sagt, dass Wagnisse einen Mehrwert schaffen, verankert das den Mut langfristig. Mit solch einer Überzeugung kann besonders die unternehmerische Wagniskultur wachsen und Sie bringen Innovationen nach vorne.

Think outside the box

Werden Sie zum Impulsgeber oder motivieren Sie Ihre Mitarbeiter dazu. Ergänzen Sie die traditionelle „Inside-Out-Perspektive“, deren Aufgabe es ist, eigene Ressourcen und Fähigkeiten zu prüfen, mit der Sichtweise, der „Outside-in-Perspektive“, welche die Denkweise versucht umzukehren. Hierbei werden zunächst für das eigene Unternehmen interessante Branchen und die dazugehörigen Strategien gesucht, um mit Hilfe der umgekehrten Inside-Out-Analyse zu prüfen, ob die angestrebten Ressourcen erreichbar sind. Unverzichtbar für zukunftsfähige Innovationen sind eine Mission, feste Ziele und Zwischenziele, eine transparente Kundenorientierung, Mut, Offenheit und Verlässlichkeit. Außerdem sollte der Spaß an etwas Neuem und ein faires Miteinander Grundvoraussetzung sein, damit Impulse für etwas Neues eine Chance haben.

Stellen Sie sich unternehmerischen Herausforderungen 

Nehmen Sie außer Marketing und Management auch andere Abteilungen und Mitarbeiter mit in die Pflicht. Es ist wahrscheinlich, dass die Marketingabteilung am geeignetsten als Impulsgeber erscheint, da sie oft mehr Offenheit gegenüber Neuerungen und Vernetzungen zeigen. Aber auch andere Abteilungen besitzen fachliche Kompetenz und den Willen zum vernetzten Arbeiten. Selbst wenn der Prozess nicht immer reibungslos verläuft, denn Konflikte sind zu erwarten, so so zählt am Ende das Ergebnis, was erfolgreich von allen getragen und gelebt wird. Seien Sie mutig und werden Sie aktiv. Machen Sie Ihre Marke zukunftsfähig.

 

Fünf weitere Tipps für ein erfolgreiches Innovationsmanagement – „Innovationen machen Marken zukunftsfähig“
  • Seien Sie multifunktional und denken Sie in Nutzungsszenarien.
  • Denken Sie global und bereiten sich auf neu entstehende Märkte vor.
  • Seien Sie kreativ und geben Sie Ihren Kunden und Mitarbeitern die Chance mit zu gestalten.
  • Denken Sie vorausschauend und pflegen Sie eine Kultur der Innovation.
  • Seien Sie aufgeschlossen und lernen Sie von anderen Unternehmen und Unternehmern.

 

Fazit: Weil kom:ma kein Punkt ist, unterstützen wir Sie bei Ihren Entscheidungen und Ihrem Mut zu Veränderungen. Wir beraten Sie gerne zu Umsetzungsszenarien und der internen, sowie externen Kommunikation. Sprechen Sie uns an.

Wie schütze ich meine Marke?

„Das kom:ma Prinzip für eine geschützte Marke“

 

Markenschutz: cDie Eintragung kann beim Deutschen Patent-und Markenamt (DPMA), beim Amt der europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) oder der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) vorgenommen werden. Hier kommt es natürlich darauf an, wie man die Marke schützen möchte, ob deutschlandweit, europaweit oder sogar weltweit. Der weltweite Schutz über die Eintragung bei der WIPO ist natürlich wesentlich teurer und kommt daher bei mittelständischen Unternehmen eher seltener vor.

Ist meine Marke auch ohne Eintragung geschützt?

Wenn eine Marke einen solchen Bekanntheitsgrad erlangt hat, dass potentielle Kunden die Waren des Unternehmens von Waren der Konkurrenzunternehmen unterscheiden können (§ 4 MarkenG), besteht eine sogenannte „Verkehrsgeltung“ und die Marke genießt Markenschutz auch ohne Eintragung. Solche Benutzungsmarken kommen in der Regel aber eher selten vor. Auch bei Nicht-Benutzungsmarken ist der Name als Unternehmenskennzeichen geschützt. Es ist jedoch sicherer die Marke eintragen zu lassen, da der Markenschutz sonst im Zweifel mit einem sehr hohen Aufwand verbunden ist. Es gilt: „Wer zuerst kommt, malt zuerst!“ Die Eintragung ist aus folgenden Gründen sinnvoll:

  • Die Marke genießt von Beginn an deutschlandweit oder bei Eintragung bei der EUIPO, europaweit Schutz
  • Der Markenschutz ist im Prozess viel einfacher geltend zu machen, denn es genügt der Verweis auf die Eintragung
  • Das Unternehmenskennzeichen ist nur national geschützt und somit für europaweit agierende Unternehmen wertlos
Wie registriere ich meine Marke?

Dies kann ganz einfach durch das Einreichen eines Formulars beim DPMA oder bei der EUIPO geschehen und funktioniert mittlerweile auch online. In der Anmeldung muss die Marke wiedergegeben werden. Bei einer Wortmarke genügt der einfache Text im Formular, bei der Wort-/Bildmarke muss darüber hinaus ein Ausdruck oder eine Datei beigefügt werden. Hinzu kommt die Angabe über Waren und Dienstleistungen, die mit der Marke verbunden sind. Hier gilt:

  • Je größer der Bereich, umso größer ist die Gefahr der Kollision mit älteren, eingetragenen Marken
  • Die Anmeldung von großen Waren-und Dienstleistungsbereichen ist wesentlich teuerer
  • Nach 5 Jahren verfällt der Schutz innerhalb der Geschäftsbereiche, die nicht genutzt wurden

 

Wenn Sie planen Ihre Marke eintragen zu lassen, kontaktieren Sie uns über , wir helfen Ihnen gerne dabei!

Menschen machen Marken

„Das kom:ma Prinzip von Mitarbeitern als Markenbotschafter“

 

Immer mehr Firmen setzen bei Ihrer Marketingstrategie und den Marketingaktionen auf eigene Mitarbeiter. Dabei agieren Mitarbeiter als Gesichter oder auch sogenannte Testimonials. Durch die Nähe zum Unternehmen wirken sie nach außen und innen sehr authentisch. Das zahlt sich besonders für Arbeitgeberkampagnen positiv aus. Mitarbeiter, die als Markenbotschafter eingesetzt werden, verkörpern die Arbeitgebermarke auf äußerst transparente und offene Weise und erzeugen so eine Glaubwürdigkeit des Unternehmens bei Kunden und Bewerbern.

 

Geben Sie mittels Internal Branding den eigenen Mitarbeitern eine Schlüsselrolle in Ihrer internen Unternehmenskommunikation. Unternehmen müssen in zwei Richtungen kommunizieren: extern, um die Attraktivität der Marke zu vermitteln, vor allem aber auch intern, um die bestehenden Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und zu motivieren. Das hat dann wiederum auch externe Wirkungen – denn motivierte Mitarbeiter werden mit Internal Branding zu Markenbotschaftern gemacht. Geben Sie also mittels Internal Branding den eigenen Mitarbeitern eine Schlüsselrolle in Ihrer internen Unternehmenskommunikation.

Neben Auftritten von Mitarbeitern in Imagefilmen und Stellungnahmen auf Plakatwänden, schreiben viele Angestellte Erfahrungsberichte zu ihrem Unternehmen im Social Media Bereich. Große Firmen wie Bertelsmann, Audi, IKEA, DHL oder Tschibo machen es vor. Sie lassen Mitarbeiter nach außen kommunizieren und bekommen reihenweise gutes Feedback. Oftmals sind solche Kampagnen erfolgreicher als andere. Mitarbeiter, die aus ihrem Leben von ihrer Motivation und Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen sprechen, sind besonders gute und vertrauensvolle Markenbotschafter. Ein Grund ist, dass die Aussagen von echten Mitarbeitern aus dem Unternehmen viel authentischer wirken, als Aussagen von ausgewählten Models oder Prominenten. Allein die Tatsache, dass Angestellte freiwillig Stellung zu ihrem Unternehmen beziehen, erhöht die Glaubwürdigkeit der Aussagen. Über die Menschen erlangt eine Marke eine bessere Identifikation.

Potenziale der Mitarbeiterkommunikation nutzen

Neben großen Weltfirmen nutzen auch schon viele Mittelständler diese Potenziale der Mitarbeiterkommunikation. Beispiele hierfür sind Bilstein oder Siekermann. Diese Firmen sind mittelständische Traditionsunternehmen, die in der Automobil- und Hydraulikindustrie agieren. Durch ihren Einsatz von Mitarbeitern als Markenbotschafter sind sie sehr erfolgreich in der Mitarbeiterbeschaffung. Sie berichten von einer Verbesserung in der Qualität der Bewerbungen und somit den Gewinn von vielen Fachkräften, die perfekt zu ausgeschriebenen Stellen passen. Zudem sei auch im Unternehmen selbst ein ganz anderer Spirit zu spüren als vor der Arbeitgeberkampagne.

Nur ehrlich gemeinte Kampagnen überzeugen

Mitarbeiter nehmen zudem die Werbung ihres Arbeitgebers besonders wahr. Daher ist es besonders wichtig, hier auf die Qualität bei der Durchführung zu achten. Schlecht gemachte Kampagnen wirken sich immer negativ auf das Arbeitsklima und die Glaubwürdigkeit aus. Gute Kampagnen hingegen sorgen durch ihre Emotionalität für eine positive Stimmung innerhalb des Unternehmens und für eine noch bessere Mitarbeiterbindung.

Möchten auch Sie Ihre Mitarbeiter zu Markenbotschaftern Ihres Unternehmens machen? Wir beraten Sie gerne zu positiven Auswirkungen auf Ihr Employer Branding.

Integriertes Reporting

„Das kom:ma Prinzip einer transparenten Markenführung“

 

Ein zukunftsfähiges Markenmanagement bedarf einer strategischen Planung und einem transparenten Monitoring. Markenführung ist ein Prozess, der regelmäßig überprüft werden muss, damit die Ziele der Markenstrategie erreicht werden. Dabei hilft eine zukunftsorientierte Datenanalyse, das integrierte Reporting.

Für viele Unternehmen beginnen Themen wie Ressourcenknappheit, demographischer Wandel oder auch Globalisierung an Bedeutung zu gewinnen. Vorrangig sind bei langfristig ausgerichteten Entscheidungen Rahmenbedingungen wie Kundenbeziehungen oder Humanressourcen. Diese dürfen nicht außer Acht gelassen werden, denn sie  beeinflussen den Marktwert des Unternehmens immens.

Beim traditionellen Reporting liegt der Fokus auf vergangenheitsorientierten Finanzdaten. Aufgrund verschiedenster Regelungen und freiwilligen Standards ergibt sich eine Masse gleichzeitig bestehender Berichte, ohne dass diese einen Zusammenhang herstellen. Ohne relevante, zusammenhängende Inhalte führen solche Berichte zu Unzufriedenheit bei allen Beteiligten und Unsicherheit bei der Entscheidungsfindung . Beim neuen Ansatz, dem integrierten Reporting, werden zusätzlich strategische, zukunftsorientierte Daten berücksichtigt. Für ein Unternehmen bedeutet das, zukünftig im Jahresabschluss auch Themen wie Umweltmanagement, Mitarbeiterzufriedenheit und -führung, sowie Risikomanagement und Compliance zu kommunizieren. Das baut Vertrauen zu allen relevanten Interessengruppen durch erhöhte Transparenz auf. Als Resultat entsteht ein einziger Bericht, der alle wegweisenden Informationen enthält.

Das integrierte Reporting stellt ein – im sozialen, ökonomischen und ökologischen Bezug – zusammenhängendes Gebilde von Geschäftsmodell/-strategie, Erfolg, Leistung und Unternehmensführung dar. Dabei geht die Entwicklung von einem kurzfristigen zu einem langfristigen Zeitraum, der nachhaltiger die Leistungsfähigkeit des Unternehmens aufzeigt. Während der alte Ansatz die fehlende oder ungenügende Zusammenarbeit zwischen einzelnen Bereichen förderte, bedeutet das integrierte Reporting die Abkehr dieses oft verbreiteten „Silodenkens“. Aufgrund der vernetzten, effizienten Analyse aller relevanten Informationen, existieren nun nicht mehr mehrere, voneinander isolierte Berichte. So werden größere Synergieeffekte durch die Auswertung interner und externer Informationen erreicht. Um die Funktionsweise des integrierten Reportings zu verstehen, wurden fünf übergeordnete Prinzipien und sechs Kernelemente festgelegt.

Durch die fünf Prinzipien wird der interne Report vorab mit gestaltet, der Inhalt und formale Gestaltungsansätze definiert:
  • Der Fokus der Berichterstattung liegt auf der Strategie und dem Geschäftsmodell des Unternehmens .
  • Die kommunizierten Informationen werden nachvollziehbar und mit Mehrwert verknüpft.
  • Die Berichterstattung erfolgt grundsätzlich zukunftsorientiert.
  • Die Berichterstattung sollte je nach Interessen der Stakeholder gestaltet werden.
  • Der Bericht beschränkt sich auf präzise, verlässliche und relevante Informationen.
Die sechs Inhaltsblöcke für den externen Bericht sind elementarer Bestandteil des integrierten Reportings und sollten ausschließlich im Zusammenhang gesehen werden:
  • Darzustellen sind die Organisationsstruktur und die Funktionsweise des Geschäftsmodell, mit den Stärken und Schwächen des Unternehmens. 
  • Zu kommunizieren sind Kontext, inklusive Chancen und Risiken, d.h. fokussiert auf die Entwicklung des relevanten Umfelds und die Faktoren die das Unternehmen in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht beeinflussen.
  • Zu berichten sind die strategischen Ziele, wie das Unternehmen seine Ressourcen für die individuellen Ziele nutzt, mit Risiken umgeht und wie beständig die Wirkung einzelner Maßnahmen ist.
  • Steuerung und Vergütung beschreiben die Entscheidungswege, Führungsprinzipien und Verantwortlichkeiten -im Speziellen- Anreizsysteme des Managements inclusive deren Ausrichtung.
  • Bei der Leistung wird das Abschneiden im Vergleich zur Zielsetzung des Unternehmens, deren Kennzahlen und Optimierungsmöglichkeiten betrachtet.
  • Zusätzlich wird ein Ausblick auf zukünftige Ziele und Entwicklungen des Unternehmens gegeben, wodurch die Adressaten des Berichts von der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens überzeugt werden sollen.
Fazit

Das neue Konzept des integrierten Reportings fördert in hohem Maße die Verknüpfung und Fokussierung aller relevanten Informationen. Dadurch wird es dem externen Adressaten vereinfacht, die Zusammenhänge im Unternehmen und dessen Fähigkeit zukünftig Wert zu schaffen und zu erhalten, besser einschätzen zu können. Somit werden für das Unternehmen Reputationsrisiken abgebaut, eine bessere Argumentationsbasis geschaffen und der mittelfristige Erwerb von Kapital erleichtert.Mit diesem Reporting-Konzept lässt sich ein zukunftsfähiges Markenmanagement steuern. Es ermöglicht kurzfristig Stellhebel zu aktivieren und Maßnahmen zu korrigieren.