Patient Marke

Warum ein Markenbuch allein keine Marke macht

Es wurde mit viel Einsatz und Engagement am Launch oder Relaunch der Marke gearbeitet. Aus den Ergebnissen haben Grafiker und Markenverantwortliche ein Markenkonzept und ein Markendesign erarbeitet. Im besten Fall wurde dazu ein Markenbuch erstellt. Und jetzt?

Leider kommt es zu oft vor, dass dieses dann im Regal oder einer Schublade verschwindet und die ganze Markenarbeit quasi „umsonst“ war. Aber jetzt fängt eigentlich erst die richtige Arbeit zur Entwicklung der Marke an. Nun heißt es neu zu denken und Veränderungen aktiv zu gestalten. Und diese Neuentwicklung braucht jemanden, der sie steuert und vorlebt.

Marke verstehen heißt Marke leben

Meist sind Denk- und Verhaltensroutinen so innerlich verankert, dass nicht selten Widerstand oder Ablehnung bei den Mitarbeitern entsteht. Diesem Widerstand kann man entgegen wirken, wenn man sie von Anfang mit ins Boot nimmt. Markenprojekte scheitern oft daran, dass sie nicht von allen gleichermaßen verstanden, verinnerlicht und gelebt werden.

Gewollt oder nicht gewollt wird zudem im Arbeitsalltag vergessen, dass es zu einer gesunden, starken Marke auch der gezielten und konsequenten Umsetzung der geplanten Maßnahmen bedarf. Um dabei sicherzugehen, dass die Marke auch richtig entwickelt wird, benötigt Sie eine konsequente Führung sowie der Überwachung bzw. Kontrolle der Maßnahmen.

Was braucht eine Marke, damit Sie nicht im Regal verstaubt:

Die Marke muss zum Leben erweckt werden –
Wird das Markenbuch verstanden, genutzt und gelebt, dann werden auch die Ziele erreicht.

Sie hat verdient, dass man sich um sie kümmert –
Die geplanten Maßnahmen müssen konsequent umgesetzt werden.

DDie Marke braucht eine Richtung –
Eine konsequente Führung und regelmäßige Kontrollen halten sie auf der richtigen Spur.

DDas Markenkonzept braucht Verbündete –
Mitarbeiter sind die besten Markenbotschafter.

Eine starke Marke garantiert Erfolg –
Starre Denk- und Verhaltensmuster müssen aufgebrochen werden.

Fazit

Ein gutes Markenkonzept braucht Zeit und hat seinen Preis – Investitionen von Ressourcen in die Marke sind eine gute Wertanlage! Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie gezielt Ihre Marke zum Leben erwecken, sprechen Sie uns an. Mit unserem kom:ma kompass verstaubt ein Markenbuch sicher nicht im Regal.

 

 

 

Innovationen machen Marken zukunftsfähig

Wir bewegen uns immer mehr und immer selbstverständlicher in einer digitalen Welt. Aber diese Digitalisierung fordert Unternehmer auch heraus. Der Handlungsdruck steigt, die Veränderungsgeschwindigkeit nimmt zu und führt zu großer Verunsicherung. Aber gerade dann ist eine notwendige Grundorientierung wichtig, damit Marketing und Innovationsmanagement als vernetzte Impulsgeber funktionieren und die Marke gestärkt wird. Was dazu dingend erforderlich ist, ist eine Strategie, die die Digitalisierung und Vernetzung in die Unternehmensführung einbindet. Mit den folgenden fünf Kriterien schaffen Sie eine Grundorientierung, denn auch im digitalen Zeitalter bestimmt der Mensch den Innovationsprozess. Denn Innovationen machen Marken zukunftsfähig.

 

Komfortzone verlassen

Die zunehmende Marktdynamik, mit sich immer schneller verändernden Kundenbedürfnissen oder Produkten, prallt nicht selten auf eine geringe Kundenorientierung, begrenzten Veränderungswillen und starre Unternehmensstrukturen. Dadurch mangelt es an wichtigen Innovationen und das hat zur Folge, dass das Wachstum ausbleibt. Zu guter Letzt wird man dann noch vom Wettbewerb abgehängt. Was hier fehlt, ist der Mut, über Grenzen des Unternehmens hinaus zu denken und die ausgetretenen Pfade zu verlassen. Verlassen Sie Ihre Komfortzone und überdenken Sie bewährte Muster konstruktiv.

Vorstellungskraft schärfen

Die heutige Welt ist komplexer geworden, genauso wie die Produkte. Entsprechend komplex ist auch der Innovationsprozess. Aber Dinge, die man sich vorstellen kann, können auch realisiert werden. Das was früher Scince-Fiktion war, ist heute schon oft Realität. Unternehmen brauchen dazu ein Instrument, das Innovationen und Vorstellungskraft miteinander verbindet. Schauen Sie nicht auf die Erfüllung von Bedürfnissen, sondern schaffen Sie einen Bedarf, den Sie erfüllen können.

Eine Wagniskultur aufbauen

Es nützt nichts nach vorne zu schauen und nach hinten zu denken. Schaffen Sie neue Impulse, denn die Herausforderung bei der Digitalisierung und Vernetzung liegt im Aufbau einer Wagniskultur, bei der man sich traut auch mal neue Wege zu gehen. Hier sind aber sowohl Harte Faktoren, wie Fachwissen, als auch weiche Faktoren wie Persönlichkeit gefragt. Seien Sie mutig, denn auch die seltsamste Idee wird Ihre Fans finden. Erst wenn die innere Überzeugung sagt, dass Wagnisse einen Mehrwert schaffen, verankert das den Mut langfristig. Mit solch einer Überzeugung kann besonders die unternehmerische Wagniskultur wachsen und Sie bringen Innovationen nach vorne.

Think outside the box

Werden Sie zum Impulsgeber oder motivieren Sie Ihre Mitarbeiter dazu. Ergänzen Sie die traditionelle „Inside-Out-Perspektive“, deren Aufgabe es ist, eigene Ressourcen und Fähigkeiten zu prüfen, mit der Sichtweise, der „Outside-in-Perspektive“, welche die Denkweise versucht umzukehren. Hierbei werden zunächst für das eigene Unternehmen interessante Branchen und die dazugehörigen Strategien gesucht, um mit Hilfe der umgekehrten Inside-Out-Analyse zu prüfen, ob die angestrebten Ressourcen erreichbar sind. Unverzichtbar für zukunftsfähige Innovationen sind eine Mission, feste Ziele und Zwischenziele, eine transparente Kundenorientierung, Mut, Offenheit und Verlässlichkeit. Außerdem sollte der Spaß an etwas Neuem und ein faires Miteinander Grundvoraussetzung sein, damit Impulse für etwas Neues eine Chance haben.

Stellen Sie sich unternehmerischen Herausforderungen 

Nehmen Sie außer Marketing und Management auch andere Abteilungen und Mitarbeiter mit in die Pflicht. Es ist wahrscheinlich, dass die Marketingabteilung am geeignetsten als Impulsgeber erscheint, da sie oft mehr Offenheit gegenüber Neuerungen und Vernetzungen zeigen. Aber auch andere Abteilungen besitzen fachliche Kompetenz und den Willen zum vernetzten Arbeiten. Selbst wenn der Prozess nicht immer reibungslos verläuft, denn Konflikte sind zu erwarten, so so zählt am Ende das Ergebnis, was erfolgreich von allen getragen und gelebt wird. Seien Sie mutig und werden Sie aktiv. Machen Sie Ihre Marke zukunftsfähig.

 

Fünf weitere Tipps für ein erfolgreiches Innovationsmanagement – „Innovationen machen Marken zukunftsfähig“
  • Seien Sie multifunktional und denken Sie in Nutzungsszenarien.
  • Denken Sie global und bereiten sich auf neu entstehende Märkte vor.
  • Seien Sie kreativ und geben Sie Ihren Kunden und Mitarbeitern die Chance mit zu gestalten.
  • Denken Sie vorausschauend und pflegen Sie eine Kultur der Innovation.
  • Seien Sie aufgeschlossen und lernen Sie von anderen Unternehmen und Unternehmern.

 

Fazit: Weil kom:ma kein Punkt ist, unterstützen wir Sie bei Ihren Entscheidungen und Ihrem Mut zu Veränderungen. Wir beraten Sie gerne zu Umsetzungsszenarien und der internen, sowie externen Kommunikation. Sprechen Sie uns an.

Wie schütze ich meine Marke?

„Das kom:ma Prinzip für eine geschützte Marke“

 

Markenschutz: cDie Eintragung kann beim Deutschen Patent-und Markenamt (DPMA), beim Amt der europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) oder der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) vorgenommen werden. Hier kommt es natürlich darauf an, wie man die Marke schützen möchte, ob deutschlandweit, europaweit oder sogar weltweit. Der weltweite Schutz über die Eintragung bei der WIPO ist natürlich wesentlich teurer und kommt daher bei mittelständischen Unternehmen eher seltener vor.

Ist meine Marke auch ohne Eintragung geschützt?

Wenn eine Marke einen solchen Bekanntheitsgrad erlangt hat, dass potentielle Kunden die Waren des Unternehmens von Waren der Konkurrenzunternehmen unterscheiden können (§ 4 MarkenG), besteht eine sogenannte „Verkehrsgeltung“ und die Marke genießt Markenschutz auch ohne Eintragung. Solche Benutzungsmarken kommen in der Regel aber eher selten vor. Auch bei Nicht-Benutzungsmarken ist der Name als Unternehmenskennzeichen geschützt. Es ist jedoch sicherer die Marke eintragen zu lassen, da der Markenschutz sonst im Zweifel mit einem sehr hohen Aufwand verbunden ist. Es gilt: „Wer zuerst kommt, malt zuerst!“ Die Eintragung ist aus folgenden Gründen sinnvoll:

  • Die Marke genießt von Beginn an deutschlandweit oder bei Eintragung bei der EUIPO, europaweit Schutz
  • Der Markenschutz ist im Prozess viel einfacher geltend zu machen, denn es genügt der Verweis auf die Eintragung
  • Das Unternehmenskennzeichen ist nur national geschützt und somit für europaweit agierende Unternehmen wertlos
Wie registriere ich meine Marke?

Dies kann ganz einfach durch das Einreichen eines Formulars beim DPMA oder bei der EUIPO geschehen und funktioniert mittlerweile auch online. In der Anmeldung muss die Marke wiedergegeben werden. Bei einer Wortmarke genügt der einfache Text im Formular, bei der Wort-/Bildmarke muss darüber hinaus ein Ausdruck oder eine Datei beigefügt werden. Hinzu kommt die Angabe über Waren und Dienstleistungen, die mit der Marke verbunden sind. Hier gilt:

  • Je größer der Bereich, umso größer ist die Gefahr der Kollision mit älteren, eingetragenen Marken
  • Die Anmeldung von großen Waren-und Dienstleistungsbereichen ist wesentlich teuerer
  • Nach 5 Jahren verfällt der Schutz innerhalb der Geschäftsbereiche, die nicht genutzt wurden

 

Wenn Sie planen Ihre Marke eintragen zu lassen, kontaktieren Sie uns über kontakt@www.komma-gruppe.de, wir helfen Ihnen gerne dabei!

Menschen machen Marken

„Das kom:ma Prinzip von Mitarbeitern als Markenbotschafter“

 

Immer mehr Firmen setzen bei Ihrer Marketingstrategie und den Marketingaktionen auf eigene Mitarbeiter. Dabei agieren Mitarbeiter als Gesichter oder auch sogenannte Testimonials. Durch die Nähe zum Unternehmen wirken sie nach außen und innen sehr authentisch. Das zahlt sich besonders für Arbeitgeberkampagnen positiv aus. Mitarbeiter, die als Markenbotschafter eingesetzt werden, verkörpern die Arbeitgebermarke auf äußerst transparente und offene Weise und erzeugen so eine Glaubwürdigkeit des Unternehmens bei Kunden und Bewerbern.

 

Geben Sie mittels Internal Branding den eigenen Mitarbeitern eine Schlüsselrolle in Ihrer internen Unternehmenskommunikation. Unternehmen müssen in zwei Richtungen kommunizieren: extern, um die Attraktivität der Marke zu vermitteln, vor allem aber auch intern, um die bestehenden Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und zu motivieren. Das hat dann wiederum auch externe Wirkungen – denn motivierte Mitarbeiter werden mit Internal Branding zu Markenbotschaftern gemacht. Geben Sie also mittels Internal Branding den eigenen Mitarbeitern eine Schlüsselrolle in Ihrer internen Unternehmenskommunikation.

Neben Auftritten von Mitarbeitern in Imagefilmen und Stellungnahmen auf Plakatwänden, schreiben viele Angestellte Erfahrungsberichte zu ihrem Unternehmen im Social Media Bereich. Große Firmen wie Bertelsmann, Audi, IKEA, DHL oder Tschibo machen es vor. Sie lassen Mitarbeiter nach außen kommunizieren und bekommen reihenweise gutes Feedback. Oftmals sind solche Kampagnen erfolgreicher als andere. Mitarbeiter, die aus ihrem Leben von ihrer Motivation und Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen sprechen, sind besonders gute und vertrauensvolle Markenbotschafter. Ein Grund ist, dass die Aussagen von echten Mitarbeitern aus dem Unternehmen viel authentischer wirken, als Aussagen von ausgewählten Models oder Prominenten. Allein die Tatsache, dass Angestellte freiwillig Stellung zu ihrem Unternehmen beziehen, erhöht die Glaubwürdigkeit der Aussagen. Über die Menschen erlangt eine Marke eine bessere Identifikation.

Potenziale der Mitarbeiterkommunikation nutzen

Neben großen Weltfirmen nutzen auch schon viele Mittelständler diese Potenziale der Mitarbeiterkommunikation. Beispiele hierfür sind Bilstein oder Siekermann. Diese Firmen sind mittelständische Traditionsunternehmen, die in der Automobil- und Hydraulikindustrie agieren. Durch ihren Einsatz von Mitarbeitern als Markenbotschafter sind sie sehr erfolgreich in der Mitarbeiterbeschaffung. Sie berichten von einer Verbesserung in der Qualität der Bewerbungen und somit den Gewinn von vielen Fachkräften, die perfekt zu ausgeschriebenen Stellen passen. Zudem sei auch im Unternehmen selbst ein ganz anderer Spirit zu spüren als vor der Arbeitgeberkampagne.

Nur ehrlich gemeinte Kampagnen überzeugen

Mitarbeiter nehmen zudem die Werbung ihres Arbeitgebers besonders wahr. Daher ist es besonders wichtig, hier auf die Qualität bei der Durchführung zu achten. Schlecht gemachte Kampagnen wirken sich immer negativ auf das Arbeitsklima und die Glaubwürdigkeit aus. Gute Kampagnen hingegen sorgen durch ihre Emotionalität für eine positive Stimmung innerhalb des Unternehmens und für eine noch bessere Mitarbeiterbindung.

Möchten auch Sie Ihre Mitarbeiter zu Markenbotschaftern Ihres Unternehmens machen? Wir beraten Sie gerne zu positiven Auswirkungen auf Ihr Employer Branding.

Integriertes Reporting

„Das kom:ma Prinzip einer transparenten Markenführung“

 

Ein zukunftsfähiges Markenmanagement bedarf einer strategischen Planung und einem transparenten Monitoring. Markenführung ist ein Prozess, der regelmäßig überprüft werden muss, damit die Ziele der Markenstrategie erreicht werden. Dabei hilft eine zukunftsorientierte Datenanalyse, das integrierte Reporting.

Für viele Unternehmen beginnen Themen wie Ressourcenknappheit, demographischer Wandel oder auch Globalisierung an Bedeutung zu gewinnen. Vorrangig sind bei langfristig ausgerichteten Entscheidungen Rahmenbedingungen wie Kundenbeziehungen oder Humanressourcen. Diese dürfen nicht außer Acht gelassen werden, denn sie  beeinflussen den Marktwert des Unternehmens immens.

Beim traditionellen Reporting liegt der Fokus auf vergangenheitsorientierten Finanzdaten. Aufgrund verschiedenster Regelungen und freiwilligen Standards ergibt sich eine Masse gleichzeitig bestehender Berichte, ohne dass diese einen Zusammenhang herstellen. Ohne relevante, zusammenhängende Inhalte führen solche Berichte zu Unzufriedenheit bei allen Beteiligten und Unsicherheit bei der Entscheidungsfindung . Beim neuen Ansatz, dem integrierten Reporting, werden zusätzlich strategische, zukunftsorientierte Daten berücksichtigt. Für ein Unternehmen bedeutet das, zukünftig im Jahresabschluss auch Themen wie Umweltmanagement, Mitarbeiterzufriedenheit und -führung, sowie Risikomanagement und Compliance zu kommunizieren. Das baut Vertrauen zu allen relevanten Interessengruppen durch erhöhte Transparenz auf. Als Resultat entsteht ein einziger Bericht, der alle wegweisenden Informationen enthält.

Das integrierte Reporting stellt ein – im sozialen, ökonomischen und ökologischen Bezug – zusammenhängendes Gebilde von Geschäftsmodell/-strategie, Erfolg, Leistung und Unternehmensführung dar. Dabei geht die Entwicklung von einem kurzfristigen zu einem langfristigen Zeitraum, der nachhaltiger die Leistungsfähigkeit des Unternehmens aufzeigt. Während der alte Ansatz die fehlende oder ungenügende Zusammenarbeit zwischen einzelnen Bereichen förderte, bedeutet das integrierte Reporting die Abkehr dieses oft verbreiteten „Silodenkens“. Aufgrund der vernetzten, effizienten Analyse aller relevanten Informationen, existieren nun nicht mehr mehrere, voneinander isolierte Berichte. So werden größere Synergieeffekte durch die Auswertung interner und externer Informationen erreicht. Um die Funktionsweise des integrierten Reportings zu verstehen, wurden fünf übergeordnete Prinzipien und sechs Kernelemente festgelegt.

Durch die fünf Prinzipien wird der interne Report vorab mit gestaltet, der Inhalt und formale Gestaltungsansätze definiert:
  • Der Fokus der Berichterstattung liegt auf der Strategie und dem Geschäftsmodell des Unternehmens .
  • Die kommunizierten Informationen werden nachvollziehbar und mit Mehrwert verknüpft.
  • Die Berichterstattung erfolgt grundsätzlich zukunftsorientiert.
  • Die Berichterstattung sollte je nach Interessen der Stakeholder gestaltet werden.
  • Der Bericht beschränkt sich auf präzise, verlässliche und relevante Informationen.
Die sechs Inhaltsblöcke für den externen Bericht sind elementarer Bestandteil des integrierten Reportings und sollten ausschließlich im Zusammenhang gesehen werden:
  • Darzustellen sind die Organisationsstruktur und die Funktionsweise des Geschäftsmodell, mit den Stärken und Schwächen des Unternehmens. 
  • Zu kommunizieren sind Kontext, inklusive Chancen und Risiken, d.h. fokussiert auf die Entwicklung des relevanten Umfelds und die Faktoren die das Unternehmen in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht beeinflussen.
  • Zu berichten sind die strategischen Ziele, wie das Unternehmen seine Ressourcen für die individuellen Ziele nutzt, mit Risiken umgeht und wie beständig die Wirkung einzelner Maßnahmen ist.
  • Steuerung und Vergütung beschreiben die Entscheidungswege, Führungsprinzipien und Verantwortlichkeiten -im Speziellen- Anreizsysteme des Managements inclusive deren Ausrichtung.
  • Bei der Leistung wird das Abschneiden im Vergleich zur Zielsetzung des Unternehmens, deren Kennzahlen und Optimierungsmöglichkeiten betrachtet.
  • Zusätzlich wird ein Ausblick auf zukünftige Ziele und Entwicklungen des Unternehmens gegeben, wodurch die Adressaten des Berichts von der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens überzeugt werden sollen.
Fazit

Das neue Konzept des integrierten Reportings fördert in hohem Maße die Verknüpfung und Fokussierung aller relevanten Informationen. Dadurch wird es dem externen Adressaten vereinfacht, die Zusammenhänge im Unternehmen und dessen Fähigkeit zukünftig Wert zu schaffen und zu erhalten, besser einschätzen zu können. Somit werden für das Unternehmen Reputationsrisiken abgebaut, eine bessere Argumentationsbasis geschaffen und der mittelfristige Erwerb von Kapital erleichtert.Mit diesem Reporting-Konzept lässt sich ein zukunftsfähiges Markenmanagement steuern. Es ermöglicht kurzfristig Stellhebel zu aktivieren und Maßnahmen zu korrigieren.

Employer Branding: Präsentieren Sie sich als attraktiver Arbeitgeber?

„Das kom:ma Prinzip für ein erfolgreiches Employer Branding“

 

Heutzutage ist es wichtiger denn je qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu rekrutieren und langfristig an sein Unternehmen zu binden.

Die Verknappung talentierter und qualifizierter Fach- und Führungskräfte hemmt den Wachstum eines Unternehmens enorm. Um diesem entgegen zu wirken gilt es unternehmensstrategische Maßnahmen anzuwenden und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen. Aufgrund der daraus erhofften Marketingwirkung lässt sich die Qualität und Effizienz der Personalrekrutierung steigern. Durch eine positive Differenzierung vom Mitbewerb erlangen Sie durch ein strategisch und klar strukturiertes Employer Branding Wettbewerbsvorteile bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter.

Die Arbeitgeber-Markenbildung (Employer Branding) ist ein Instrument zur Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung mit dem Ziel qualifizierte und engagierte Mitarbeiter durch höhere Identifikation und durch den Aufbau emotionaler Bindung für das Unternehmen zu finden und langfristig zu binden. Je mehr sich ein Mitarbeiter mit seinem Unternehmen identifizieren kann, desto effizienter arbeitet er. Es ist bewiesen, dass sich bei zufriedenen Mitarbeitern u.a. der Krankenstand erheblich senkt.

Er besteht, der Kampf um Talente

Für immer mehr Unternehmen wird der Fach- und Führungskräftemangel nachhaltig spürbar, denn die Zahl der verfügbaren Leistungsträger nimmt stetig ab, wohin gegen der Bedarf an Fachpersonal steigt. Vor allem in ländlichen Gegenden wird es immer schwieriger sich gegen spannende und florierende Metropolen durchzusetzen. Gerade Absolventen neigen dazu sich in Großstädten bei namenhaften Unternehmen zu bewerben, obwohl Sie als Unternehmen vielleicht viel mehr zu bieten haben. Leider nehmen die potenziellen Mitarbeiter dies oft nicht wahr oder wissen es nicht. Bewerber verhalten sich bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers wie bei einer Produktauswahl. Denn habe ich die Wahl, nehme ich das Produkt oder die Dienstleistung, die mir am vertrauensvollsten und attraktivsten erscheint.

Mehr als Personalrekrutierung

Die Arbeitgeber-Markenbildung wirkt aber weit über die Personalrekrutierung hinaus und schöpft dabei viele andere positive Effekte für das Unternehmen ab. Das Image des Unternehmens verbessert sich und erhöht die Identifikation von potentiellen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. Die Herausforderung besteht darin, ein einheitliches Image und Authentizität zu vermitteln. Aber warum nutzen so wenige KMU dieses effiziente Instrument für sich? Lt. einer Studie der Hewitt Associates GmbH verfügt nur jedes zweite befragte Unternehmen über ein spezielles Employer Branding Budget und davon nur ca. 35 Prozent über eine klare und gut definierte Arbeitgebermarke und Strategie. Die andere Hälfte der Unternehmen haben sich bislang nur sporadisch oder gar nicht mit dem Thema beschäftigt.

 

Acht Tipps, wie Ihr Unternehmen eine gute und bekannte Arbeitgebermarke wird:
  • Heben Sie Ihre eigen Stärken hervor. Was macht Sie als Arbeitgeber aus?
  • Analysieren Sie Ihre Wunschkandidaten, sowie Erwartungen und Zielgruppen, damit die Maßnahmen auf diese passend abgestimmt werden können.
  • Formulieren und kommunizieren Sie die Werte Ihres Unternehmens.
  • Seien Sie authentisch und versprechen Sie nichts, was Sie nicht einhalten oder erbringen können.
  • Stellen Sie entweder intern oder mit externer Unterstützung eine Strategie mit den passenden Kommunikationsmaßnahmen auf.
  • Nutzen Sie alle zur Verfügung stehenden Kanäle und Portale, sowohl offline als auch online.
  • Setzen Sie Ihre Mitarbeiter als Markenbotschafter ein.
  • Kontrollieren Sie Ihre Maßnahmen.

Gerne unterstützen wir Sie mit unseren Dienstleistungen aus Marke. Medien. Film. dabei sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.